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P R E S S E I N F O R M A T I O N | 17. Juli 2014

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Die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft (stjg) verantwortet im Stadtteil Giebel ab dem Spätsommer 2014 die Trägerschaft für die neue Kindertagesstätte in der Mittenfeldstraße 61. Seit knapp 65 Jahren zeichnet der größte freie Träger für Offene Kinder- und Jugendarbeit in Süddeutschland erfolgreich für außerschulische Freizeit- und Bildungsangebote verantwortlich. Nun übernimmt die stjg Verantwortung im Bereich frühkindlicher Bildung. Noch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Die Räume der künftigen Kita befinden sich in einem Neubau mit passenden Nachbarn – unter einem gemeinsamen Dach sind ebenfalls das Kinder- und Jugendhaus Giebel sowie Bürgerräume für den Stadtteil integriert. Während die letzten Bauabnahmen laufen, sucht die stjg noch nach pädagogischen Fachkräften.

Von außen sieht die künftige Einrichtung bereits einladend aus: Die Holzfassade in sanften braun-orange-Tönen lädt ebenso wie die helle Fensterfront zum Betreten ein. Auch der neu angelegte Sandkasten im Außenbereich lässt erahnen, dass hier demnächst kleine Stadtteilbewohner einziehen werden. Drinnen wird alles dafür getan, damit einer Eröffnung nach den Sommerferien nichts mehr im Wege steht: „Als wir das neue Kinder- und Jugendhaus Giebel geplant haben, wollten wir dort einen Treff für Stadtteilbewohner von 0 bis 99 Jahre einrichten“, sagt stjg-Geschäftsführer Sieghard Kelle. Bereits im Kinder- und Jugendhaus Fasanenhof und im jüngsten Neubau der stjg, dem Jugendhaus CANN, dachten die Planer über ihr sozialpädagogisches Kerngeschäft – der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – hinaus und öffneten die Räume für Bürger des Stadtteils. In Giebel eröffnet die stjg nun zum ersten Mal eine Kindertagesstätte. „Dass wir auch in diesem Bereich gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, liegt an unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Familien“, sagt Kelle, „Schließlich wissen wir aus unseren 41 Kinder- und Jugendhäusern genau, wo ihnen der Schuh drückt – und dort waren wir bisher nicht aktiv: in der Vermittlung von Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern zwischen 0 und sechs Jahren.“ Erst allmählich baute die 1950 gegründete Organisation ihre Geschäftsbereiche aus und übernahm seit den 1980er Jahren erste pädagogische Verantwortung an Schulen – in Person von Schulsozialarbeitern.

Mittlerweile sind 190 pädagogische Mitarbeiterteams in Schülerhäusern und Ganztagsschulen aktiv. Nun steigt die stjg in den Bereich der frühkindlichen Bildung ein. „Wir profitieren von unserer langjährigen pädagogischen Kompetenz und unserer guten Vernetzung in den Stadtteilen“, sagt Bereichsleiterin Simone Vöhse. Die handlungsleitende Maxime der Mitbestimmung gelte nicht nur in den 41 Kinder- und Jugendhäusern der stjg. „Partizipation wird in der neuen KiTa großgeschrieben werden“, sagt Simone Vöhse, „auch Eltern werden aktiv den Alltag der neuen Einrichtung mitgestalten dürfen.“ Zunächst jedoch ist Simone Vöhse gemeinsam mit der bereits eingestellten Einrichtungsleiterin Anika Heinrich auf der Suche nach einem Team, das mit in die frisch eingerichteten Räume einziehen wird. „Wir verstehen unsere künftigen pädagogischen Fachkräfte als neugierige, aufgeschlossene Wegbegleiter, die Kindern mit einer wertschätzenden, vertrauenden Haltung begegnen“ beschreibt Simone Vöhse die künftigen Mitarbeiter der KiTa. Ein großes Plus ist sicherlich, dass in der modernen, zeitgemäßen Einrichtung freundliche, aufgeschlossene Nachbarn warten: Das Team des Kinder- und Jugendhauses freut sich bereits auf mögliche Kooperationen mit den neuen Kollegen und Kolleginnen. Ganz zu schweigen von weiteren stjg-Einrichtungen rund um den Stadtteil, wie zum Beispiel die Jugendfarm oder das Jugendhaus in Weilimdorf sowie das Stadtteil- und Familienzentrum Pfaffenäcker.
„Wir freuen uns sehr auf Bewerbungen“, ergänzt Einrichtungsleiterin Anika Heinrich, die bereits an der künftigen Einrichtungskonzeption arbeitet und daran elf neue Kollegen und Kolleginnen beteiligen möchte. Aktuell sind noch vier Stellen unbesetzt.

Am Freitag, 1. August können interessierte Erzieher und Erzieherinnen die neue Einrichtung auf einer After-Work-Feier kennenlernen: von 17.00 bis ca. 23.00 Uhr können die Räume besichtigt und im lockeren Gespräch, zum Beispiel mit Anika Heinrich, weitere Informationen ausgetauscht werden.

Fotos: Nils Krüger

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