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Spielend lernen

Das Handeln und die Wirkung offener Kinder- und Jugendarbeit

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Die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft gestaltet Freizeit und bietet Freiräume. Dabei vermittelt sie wertvolle Kompetenzen. Diese lassen sich nicht in Noten abprüfen, hinterlassen aber nachweisbar positive Spuren bei Kindern und Jugendlichen.
Dies belegen Evaluationen. Sie zeigen, dass Heranwachsende durch Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit viele soziale und kulturelle Kompetenzen erwerben, die für das spätere Wirken in Beruf und Gesellschaft unabdingbar sind – beispielsweise Konflikte zu bewältigen, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten oder Beziehungen konstruktiv zu führen.
Ergebnisse neurobiologischer Forschung zeigen, dass positive zwischenmenschliche Beziehungen für eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung elementar sind. Als Ansprechpartner, Berater, Respekts- und Vertrauenspersonen fördern die Mitarbeiter der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft genau dies.
Hüpfen und springen, tanzen und singen: Manche Angebote für Kinder und Jugendliche wirken auf den ersten Blick „einfach“. Doch diese alltäglichen Angebote sind für eine gelungene körperliche und geistige Entfaltung bedeutsam.

Drei Beispiele aus der Praxis:

  • Beim Filmdrehen mit unseren Medienexperten werden technisches Wissen, räumliches Denken und erzählerische Ausdruckskraft geschult.
  • Unsere technischen Werkstätten bieten professionelle Werkzeuge – vom Schweißgerät über Siebdruckmaschinen bis zum Lasercutter. Damit lassen sich handfeste Ergebnisse herstellen, die die Sinne für Physik, Technik und Handwerk schärfen.
  • Selbst die Kleinen werden früh gefördert: In unseren Kochkursen üben Kinder spielerisch Rechnen. Schließlich müssen die Mengenangaben eines Grundrezeptes auf die Anzahl der zu bewirtenden Gäste umgerechnet werden.

Die Mitarbeiter der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH entwickeln immer wieder neue Konzepte und realisieren Projekte zur Optimierung der Kinder- und Jugendarbeit. Sie setzen ihre Kompetenzen auch außerhalb der Kinder- und Jugendhäuser ein: Sie sitzen in Stadtteilgremien, vermitteln Fachwissen auf Kongressen, organisieren Gemeinschaftsprojekte und knüpfen Kontakte ins Ausland. Im Rahmen der Schulentwicklung sind sie als Sozialarbeiter oder als pädagogische Betreuungskräfte an 16 Schulen der Landeshauptstadt mit verbindlichen Angeboten tätig.

Das Angebot und die Highlights 2007

Wenn einundvierzig Kinder- und Jugendhäuser, die „Mobifanten“ und die Mitarbeiter auf den Abenteuerspielplätzen und Jugendfarmen ihre Jahresangebote aus den Sparten Werkstatt, Medien, Musik, Bühne, Sport, Kinder und Veranstaltungen auflisten, bieten sich den Besuchern hunderte Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten: Kanu fahren, Fotografieren, Lesen, Chatten, Graffiti, Basteln… das Standardprogramm der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft spiegelt die Bandbreite der Interessen von Kindern und Jugendlichen.
Hinzu kommen als Extras: Kurse, Ausstellungen, Ferienspecials, Reisen und Ausflüge. Von Kinderkino über Poetry-Slam bis zum Familienbrunch gibt es monatliche Bonbons für alle.

In Kooperationen mit dem Stadtteil, mit Sportverbänden, Schulen und im internationalen Kontext realisiert die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft spannende und ansprechende Projekte – darunter Ausbildungsmessen, Medienkongresse oder internationale Jugendbegegnungen.

Jährlich präsentiert sich die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft mit Veranstaltungs-Highlights einer breiten Öffentlichkeit – so auch im Rahmen des 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags vom 7. bis zum 9. Juni 2011 in Stuttgart. Im Außenbereich der Messe bietet die Landeshauptstadt im Gesamtverband ihrer Träger und Verbände der Kinder- und Jugendarbeit auf der sogenannten „Messe-Piazza“ ein buntes Aktions- und Mitmachprogramm für Klein und Groß. (Mehr Informationen dazu: www.jugendhilfetag.de und www.jugendhaus.net )
Motiviert vom jahrelangen Erfolg der Kinderspielstädte „Möhrohausen“, „Neuropolie“ und „Ratzelbach“ – in den organisierenden Einrichtungen füllen sich bereits Monate im Voraus die Wartelisten – realisiert die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft 2011 zum fünften Mal die stadtteilübergreifende Kinderspielstadt Stutengarten im Bad Cannstatter Reitstadion. Drei Wochen lang (vom 15.8. – 2.9.2011) gestalten 1.500 Kinder städtisches Leben selbstständig ( www.stutengarten.de ).
Das Pendant für Jugendliche heißt „S-Camp“: Vom 29. August bis zum 2. September organisieren ihnen Einrichtungen der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH ein ganz besonderes Ferienprogramm: Eine Woche lang können sie sich als Nachwuchsmusiker, -Künstler, -Schauspieler, -Artisten, als -Tänzer, -Poeten, -Filmemacher, als -Skater, -Sportler und -Forscher ausprobieren ( www.s-camp.de ).

Mehr Informationen: Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft
Kegelenstr. 21 70372 Stuttgart
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