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P R E S S E I N F O R M A T I O N 23.10.2015

Fünfte Besuchererhebung der stjg verzeichnet ein Rekordergebnis Download PDF / 240KB

Mit rund 2,1 Millionen Besuchen erreicht die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft (stjg) den absoluten Höchstwert seit Beginn der Zählung im Jahr 2007

Mit den Besuchererhebungen dokumentiert die stjg seit acht Jahren regelmäßig ihre Besucherkontakte. Unabhängige Experten erheben alle zwei Jahre die Daten in den 41 Kinder- und Jugendhäusern sowie in den restlichen Geschäftsbereichen der stjg. Darüber hinaus befragen sie im Auftrag der stjg regelmäßig die jugendlichen Nutzer – direkt in den Einrichtungen und online. 2015 haben sich daran insgesamt 1.660 Jugendliche beteiligt. Erstmalig wurden 927 von ihnen an Schulen befragt.

Zählung belegt Ausbau der stjg

Das quantitative Ergebnis der Besuchererhebung 2015 zeigt mit rund 2,1 Millionen Besuchen den bisher höchsten Wert auf. Zum Gesamtergebnis trägt der Geschäftsbereich „Schule“ mit absoluten 1.052.851 Besuchen am stärksten bei. Mit den damit erzielten 50 Prozent überholt der Schulbereich das Kerngeschäft „Einrichtungen“. Dieser verzeichnet seit 2007 wachsende Besucherzahlen (2007: 869.989 / 2015: 972.793) und liegt mit konstant hohen 47 Prozent etwas darunter. Der Geschäftsbereich „(Internationale) Projekte“ komplettiert mit über 70.000 Besuchern (3 Prozent) das hervorragende Gesamtergebnis.

Besucherbefragung dokumentiert wachsendes Interesse von Mädchen

Über 80 Prozent der Jugendlichen besuchen regelmäßig die stjg-Einrichtungen. Dieses zentrale Ergebnis der Besucherbefragung entspricht dem Wert von 2013. Es bestätigt der stjg weiterhin die breite Akzeptanz der Kinder- und Jugendhäuser. Mit durchschnittlich 1,57 Stunden erreicht die Verweildauer dort fast den Spitzenwert von 2013 (1:59 Stunden). Während sich Jugendliche mit 1:36 Stunden etwas kürzer in den Einrichtungen aufhalten, erhöht sich die Verweildauer bei den Kindern auf 2:15 Stunden.
Die Anstrengungen der stjg, mehr jugendliche Mädchen an die Einrichtungen zu binden, zeigen erste Ergebnisse: Erstmalig belegt die Besucherbefragung leicht wachsende Zahlen von Mädchen in den Kinder- und Jugendhäusern. 2015 liegt ihr Anteil bei bei 40 Prozent, vor 24 Monaten waren es noch 36 Prozent. In vier Jugendhäusern übersteigt der Mädchenanteil den der Jungen. Im Bereich „Kinder“ überwiegt der Anteil von Mädchen den der Jungen mit 56 Prozent.

Schüler haben genug Freizeit

Die Schülerbefragung fand an sieben Schulen statt und ermittelte Einschätzungen der Jugendlichen zu ihrer aktuellen schulischen und privaten Situation. Berücksichtigt wurden alle vier Schularten ( zwei Gymnasien, eine Realschule, zwei Werkrealschulen und zwei Förderschulen).

Die Angebote der Schulsozialarbeit sind den Schülern - entsprechend der Dauer ihrer Implementierung in den Schularten – bekannt. Zwischen der seit Mitte der 1980er Jahre mit Schulsozialarbeit ausgestatteten Förderschule und dem seit dem Schuljahr 2014/15 mit Schulsozialarbeitern versorgten Gymnasium bestehen noch deutliche Unterschiede: Die Schulsozialarbeit ist an den Förderschulen mit 97 Prozent nahezu allen Schülern bekannt, an den Gymnasien mit 25 Prozent nur einem Viertel der Schüler.

Angebote, die Hilfe und Unterstützung bieten, kennen 44 Prozent der Schüler, 19 Prozent die „Streitschlichtung“ und 15 Prozent weitere „Projekte/Berufsberatung“ der Schulsozialarbeit. Dabei haben sich bereits 85 Prozent der Befragten mit unterschiedlicher Intensität mit der Zeit nach der Schule und dem Übergang in den Beruf beschäftigt. Freunde und Eltern sind dabei die ersten Ansprechpartner.

Nur wenige Schüler geben an, zu wenig oder gar keine Freizeit zu haben. Erwartungsgemäß sind hier die Angaben der Gymnasiasten mit rund 16 Prozent am höchsten, die Realschüler liegen bei 13 Prozent und die Werkreal- und Förderschüler bei knapp zehn Prozent.

Stuttgarts Jugend fühlt sich wohl

Im Vergleich von Besucher- und Schülerbefragung waren die Antworten aus den Kinder- und Jugendhäusern und den Schulen nahezu identisch. Lediglich bei der Frage danach, welche Ansprechpartner bei Problemen zu Rate gezogen werden, nannten deutlich mehr Jugendhausbesucher Schulsozialarbeiter, Lehrer oder die Mitarbeiter in den Einrichtungen.

Für eine Überraschung sorgten die 1.660 befragten Stuttgarter Jugendlichen bei der Einschätzung ihrer Zukunftsperspektiven: Mit über 80 Prozent schätzen die Schüler diese sehr positiv ein – und liegen damit über den Ergebnissen der aktuellen Shell-Jugendstudie (62 Prozent). Dazu trägt sicherlich das Umfeld der Schüler bei, von dem sich die Befragten überwiegend sehr fair und fair behandelt fühlen: Neben Freunden und Eltern (90 Prozent) erreichen auch die Schulsozialarbeiter (70 Prozent) und Vertrauenslehrer (65 Prozent) hohe Werte.

Neben den Freunden und Eltern als ersten Ansprechpartnern werden auch die Mitarbeiter der stjg-Einrichtungen, die Schulsozialarbeiter und die Vertrauenslehrer häufig kontaktiert. Mit dem eigenen Freundeskreis, der bei 87 Prozent der Schüler aus Jugendlichen deutscher und ausländischer Herkunft besteht, sind über 90 Prozent sehr zufrieden.

Alle Ergebnisse der Studie gibt es als Downlaod

Besuchererhebung 2015 Download PDF/1.2MB

Rückfragen: sylke.bernet@jugendhaus.net / 0711 -23728221

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