Sex-Quiz, Suchtprävention und Wellness: Jungen und Mädchen lernen beim Stadtspiel die breite Palette Stuttgarter Jugendhilfeangebote kennen

24 Stuttgarter Einrichtungen luden am 19. Juli beim Stadtspiel 2016 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 aller Schulformen ein, spielerisch Angebote für Mädchen und Jungen kennenzulernen. Über 160 Mädchen und Jungen aus sieben verschiedenen Schulen nahmen teil. Mit dabei waren die GWR Ostheim, die Auschule, Seelachschule, die Schloss-Realschule für Mädchen, die Steigschule, die Wilhelmsschule Wangen und das Karls-Gymnasium.

Nach der gemeinsamen Begrüßung durch Frau Dr. Matschke, Leiterin der Abteilung für individuelle Chancengleichheit der Stadt Stuttgart und anschließenden Einteilung der Gruppen im Rathaus gingen die Mädchen und Jungen getrennte Wege und besuchen jeweils mädchen- und jungenspezifische Angebote rund um die Themen Sexualität, Sucht- und Gewaltprävention, Freizeitgestaltung, Berufsorientierung, Sport und Politik. Was kann ich tun, wenn ich gestresst bin? Wie kann ich sicher verhüten? Wie kann ich Drogenmissbrauch vorbeugen? Wie schütze ich mich vor Übergriffen im Chatroom? Wie kann ich mich als Jugendlicher politisch einmischen? Wo finde ich Unterstützung bei der Berufsorientierung? Welche Freizeit- und Bildungsangebote gibt es in Jugendhäusern, Verbänden und bei der mobilen Jugendarbeit? Diese und noch viele andere Fragen wurden beim Stadtspiel in lockerer Atmosphäre geklärt.

Das Stadtspiel für Jungen wurde vom Facharbeitskreis Jungenarbeit Stuttgart organisiert, das Stadtspiel für Mädchen von der AG Mädchenpolitik.

„Viele Schülerinnen und Schüler wissen gar nicht, was für ein breites Spektrum an Unterstützungs- und Freizeitangeboten die Stuttgarter Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendhilfe bieten. Die beiden Stadtspiele sind eine gute Gelegenheit, ihnen diese Vielfalt spielerisch zu vermitteln und ihre Hemmschwelle abzubauen, diese Einrichtungen zu besuchen“ sagen Gabi Kircher von der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH und Joachim Stein vom Stadtjugendring Stuttgart e.V., die für die Koordination der jährlichen Stadtspiele zuständig sind.

Beim Mädchenstadtspiel beteiligten sich ZIMA, das Zentrum für interkulturelle Mädchenarbeit, der Mädchengesundheitsladen, pro familia, die Abteilung für Chancengleichheit der Stadt Stuttgart, das Jugendhaus Mitte, die Gesellschaft für mobile Jugendarbeit Ost, die Cannstatter INZEL, die Beratungsstellen Release U 21, Lagaya und Kobra, die Evangelische Jugend Stuttgart mit dem Haus 44, sowie die Beratungsstelle YASEMIN für junge Migrantinnen der Evangelischen Gesellschaft.

Beim Jungenstadtspiel waren die Beratungsstellen pro familia, Büro der Vielfalt, Weissenburg e.V., die Einrichtungen JunGs e.V., Jugendhaus Mitte, der AK Jungenarbeit der Evangelischen Gesellschaft, JuB (Jungen im Blick), die mobile Jugendarbeit Ost und West, der Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen Schwierigkeiten e.V., der Jugendrat Stuttgart sowie Job Connections mit von der Partie. Am Ende der Veranstaltung gab es für alle Jugendlichen ein persönliches Stadtspielbuch, in dem alle Einrichtungen mit ihren Angeboten beschrieben sind. So können die Mädchen und Jungen auch über das Stadtspiel hinaus in Erfahrung bringen, wo sie Unterstützung finden oder was sie gegen Langeweile tun können.

Das nächste Stadtspiel findet am Dienstag, 18. Juli 2017 statt.

Gabi Kircher
Fachbeauftragte für Mädchenarbeit/Gender der stjg

Kontakt:
Stadtjugendring Stuttgart e.V. / Joachim Stein / Tel. 23726-21 / Email: joachim.stein@sjr-stuttgart.de
Stuttgarter Jugendhaus gGmbH / Gabi Kircher / Tel. 99 785 99 / Email: gkircher@jugendhaus.net